Hessischer Verband für Schafzucht und -haltung e. V.
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Vergangenes

Fragebogen zur aktuellen Woll-Situation in Deutschland

Im Rahmen des Projekts „SchaWo - Biokohle und Flammschutzmittel aus Schafwolle“

SchaWo - Biokohle und Flammschutzmittel aus Schafwolle

Biokohle und Flammschutzmittel aus Schafwolle. Schafe sind wertvolle Gestalter intakter Ökosysteme in Kulturlandschaften und werden mit staatlicher Hilfe zur Landschaftspflege eingesetzt. Doch die wirtschaftliche Schafhaltung ist unmöglich. SchaWo entwickelt innovative Produkte und Geschäftsmodelle als Lösung.

Schafwolle hat Potential für eine wertschöpfende Verwertung. Der Hauptbestandteil von Wolle sind Faserproteine, Keratine. In der Literatur sind Verfahren zur Herstellung von Bio-Kunststoffen, Flammschutzmitteln, Biodüngern, Druckertinten oder Medizinprodukten beschrieben. In SchaWo wird die Verkohlung der Wolle priorisiert. Dies ist ein einfaches und für viele Biomassen gut erforschtes Verfahren, sodass die technischen Herausforderungen gering sind und hier das Ziel eines funktionierenden Vermarktungskonzepts im Vordergrund steht. Um die Wertschöpfung für den ländlichen Raum weiter zu steigern, wird parallel an einer hochpreisigen Verwertungsoption gearbeitet: Biobasierte Flammschutzmittel (FSM). Ziel des Projektes ist es mindestens 2 Produkte, ein FSM und eine Biokohle, mit ihrem potentiellen Markt identifiziert zu haben. Außerdem sollen Partner identifiziert werden, die eine Produktion vorantreiben. Das sind Kunden für das Produkt und Firmen die entsprechenden Anlagen zur Produktion bauen und betreiben wollen. Dazu sind Fragen zu den potenziellen Märkten, der Logistik und Organisation sowie zum Potenzial an Wolle geklärt. Dies geschieht durch kontinuierliche Einbeziehung aller potenziellen Partner entlang der Wertschöpfungskette.

Projektbeteiligte: Universität Hohenheim mit Fachgebiet Agrarmärkte (Prof. Dr. Sebastian Hess, Nikolas Bublik), Fachgebiet Konversionstechnologien nachwachsender Rohstoffe, Hessischer Verband für Schafzucht- und Haltung e.V.
Förderprogramm: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit: 01.07.2024 - 31.03.2026

Online-Seminar     Bedarfsgerechte Fütterung

Wir haben die Nachricht erhalten, dass unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Waßmuth im Alter von 95 Jahren verstorben ist.

Der Verband denkt an viele gemeinsame Jahre zurück.

Wir wünschen der Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit.

"Ein Leben für die Schafe!"

Ehrenplakette in Gold für Reinhard Heintz

Auf dem Kleebachtaler Hof in Hüttenberg-Hörnsheim überreichte die Hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz (Grüne), am 23. Juni 2023 eine Ehrenplakette in Gold an den ehemaligen und langjährigen Vorsitzenden des Hessischen Verbandes für Schafzucht und -haltung, Reinhard Heintz.

 

„Ein Leben für die Schafe - so lässt sich die Leidenschaft von Reinhard Heintz am besten beschreiben“, sagte Priska Hinz in der Laudatio. Seit 35 Jahren engagiert er sich im Hessischen Schafzuchtverband, zunächst als Beisitzer, dann als zweiter Vorsitzender und schließlich seit 2003 als Vorsitzender sowie als Vorstandsmitglied der Vereinigung deutscher Landesschafzuchtverbände. Seine Arbeit für die Schafhaltung und den Berufsstand hat die hessische Schafzucht geprägt.

 

Für besondere Verdienste

 

Mit der Ehrenplakette in Gold für besondere Verdienste werden Personen ausgezeichnet, die sich in außergewöhnlicher Weise über viele Jahre in unterschiedlichen Gremien und auch über die Landesgrenzen hinaus engagiert haben.

 

Als passionierter Züchter war und ist er bundesweit mit seinen Tieren präsent, ist nach wie vor als Preisrichter überregional im Einsatz und hat zahlreiche Veranstaltungen organisiert, wie zuletzt die Bundesschafschau 2022 in Alsfeld. „Herrn Heintz war es dabei immer wichtig, die Tradition des Schäferberufes mit den heutigen Anforderungen an die Schafzucht und Schafhaltung zu verbinden. Er hat den Hessischen Verband für Schafzucht und -haltung über 35 Jahre in unterschiedlichen Vorstandsämtern geführt und damit der hessischen Schafzucht eine Stimme und ein Gesicht gegeben“, so die Ministerin.

 

Breit aufgestellter Verband

 

Der Hessische Schafzuchtverband betreut 43 unterschiedliche Schafrassen, davon allein 16 als gefährdet eingestufte Rassen. Insgesamt hat der Verband über 600 Mitgliedsbetriebe, davon sind über 180 aktive Zuchtbetriebe. Bei jährlich stattfindenden Schauen, Leistungshüten oder dem Schäferfest wird aktive Öffentlichkeitsarbeit betrieben und der Dialog mit Verbrauchern, aber auch der Politik gepflegt. „Ihnen Herr Heintz gilt mein Dank. Sie können mit Recht stolz auf die geleistete Arbeit und die erreichten Erfolge sein“, so Hinz zum Abschluss.

Hintergrund:

Mit der Ehrenplakette in Gold für besondere Verdienste werden Personen ausgezeichnet, die sich in außergewöhnlicher Weise über viele Jahre in unterschiedlichen Gremien und auch über die Landesgrenzen hinaus engagiert haben.

Zuchtleiter Arnd Ritter (im Bild links) verleiht Dorper-Züchter Frank Drössler aus Bad Arolsen-Mengeringhausen die LLH-Preismünze in Bronze für die beste Sammlung der Schau.

“Mr. und Mrs. Pohlheim“ im Siegerbild: links Patricia Heilbronn mit Gesamtsiegerschaf „Pita“, Rasse Ostfriesisches Milchschaf, und rechts im Bild Frank Drössler mit Siegerbock „Inky“, Rasse Dorperschaf.

Aus der Gruppe der besten Mutterschafe der ausgestellten Schafrassen ermittelten die Preisrichter Matin Steffens und Arnd Ritter vom LLH „Mrs. Pohlheim“, das beste Schaf der Schau. Die Entscheidung fiel auf auf die Zuchtstätte Patricia Heilbronn aus Alsfeld-Altenburg mit dem gescheckten Milchschaf „Pita“ (Bild Mitte). Im Bild links, Damar Meyer mit der Siegerin der Rasse Barbados Blackbelly und im Bild rechts Karlheinz Klee mit seinem Siegerschaf der Rasse Dorper.

Hier finden Sie uns:

Butzbacher Str. 1

35415 Pohlheim-Holzheim

Kontakt

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0159-06587650 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Termine:

15.11.2025   Hessischer Schaftag in                             Münzenberg-Gambach

28.11.2025  Lehrgang  Fruchtbarkeit

 

"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein"

 

Zitat -Albert Einstein-

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